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Stromtankstellen braucht das Land
Die ersten Tage der E-Tour von Vattenfall, Elektroinnung Berlin, NFE Hamburg und Redaktion »de« zeigen es ganz deutlich
Stromtankstellen braucht das Land. Noch sind diese dünn gesät, erst recht wenn man die Metropolen verlässt.
So geschehen heute bei der 1. Überlandetappe der E-Tour. Unser E-Smart fuhr am Vormittag von Berlin nach Eberswalde. Redakteur Roland Lüders besuchte dort eine Stromtankstelle der Initiative ERNEUERBAR:BAR. Die Barnimer Initiative für Wertschöpfung, Versorgungssicherheit, Arbeitsplätze und Klimaschutz hat in der Region zahlreiche Pilotprojekte für Erneuerbare Energien umgesetzt. Unter anderem entstand in Eberswalde das energieeffizienteste Gebäude Deutschlands, das Paul-Wunderlich-Haus. Im Landkreis sind zahlreiche Unternehmen der Erneuerbaren Energien angesiedelt, u.a. MP-tec, ein Systemhaus für Photovoltaik, das u.a. Solarcarports errichtet.
Leider konnte das Fahrzeug mangels Kompatibilität der Lade-Stecker nicht voll aufgeladen werden. Die anschließende Weiterfahrt in Richtung Neubrandenburg wurde so zu einer unsicheren Angelegenheit. Weit und breit keine Stromtankstelle in Sicht. Helfen musste dann der Wassersport. An einem kleinen Hafen in Lychen ließ sich der Smart ein wenig im Klasse-1-Lademodus (16A) nachladen und so reichte die gespeicherte Elektroenergie bis zum Zielort.
Die erste Stromtankstelle Neubrandenburgs befindet sich seit heute in der Niederlassung der Elektrofachgroßhandlung Obeta. Eine Ladesäule aus dem Hause Mennekes war dann auch das Ziel dieser erste Überlandetappe von ca. 180 km. Ein Begrüßungsteam von Obeta erwartete den E-Tour-Smart bereits. Anwesend war u.a. Thomas Wätzel (VEG-Vorsitzender und GF von Obeta, links). An der professionellen Ladesäule konnte der Smart endlich im Klasse-2-Modus (32 A) geladen werden, um morgen früh vollgeladen zur Weiterfahrt nach Güstrow und Wismar bereit zu stehen. Dort werden morgen eine Wärmepumpenfabrik (Smartheat) und eine Solarmodulfertigung (Centrosolar) besucht.