Zum Hauptinhalt springen Zum Seitenfuß springen

News

Neue Studien zum Energieverbrauch veröffentlicht

Meldung vom

Bessere Energieeffizienz durch Monitoring. Neueste Studien zeigen: Der Energieverbrauch sinkt!

Aktuelle Untersuchungen des Bundeswirtschaftsministeriums ergaben, dass sich der Energieverbrauch im Jahr 2008 im Vergleich zu 2006 um etwa 1,6 Prozent verminderte.

Insgesamt haben die privaten Haushalte 2008 rund 2.471 Petajoule (PJ) Energie verbraucht (nicht berücksichtigt ist dabei der Energieverbrauch aus privater PKW-Nutzung). Der größte Teil entfällt auf Erdgas mit gut 883 PJ und Heizöl mit 635 PJ. An Strom haben die privaten Haushalte 2008 rund 469 PJ verbraucht. Während der Stromverbrauch nahezu konstant blieb, verringerte sich der Energieverbrauch bei Heizöl und Gas deutlich um 3,4 Prozent bzw. 6,2 Prozent. Ursächlich dafür dürfte die im Vergleich zu 2006 mildere Witterung und insbesondere die stark gestiegenen Preise für Öl und Gas sein.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie untersuchen das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH derzeit den Energieverbrauch in privaten Haushalten. Für den Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD) führt daneben ein Konsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe (ISI) diese Untersuchung aus.

Jetzt liegen die Zwischenberichte mit den Ergebnissen für die Jahre 2006 bis 2008 vor. Die Erhebungen sind unter anderem erforderlich, um die Datenbasis für das Monitoring der Energieeffizienzziele im Rahmen der nationalen und europäischen Energiepolitik zu verbessern. Die Ergebnisse dieser Studien dienen aber auch der Identifizierung von Energieeinsparpotentialen in privaten Haushalten und im Gewerbe.

Der Stromverbrauch nach Anwendungszwecken

Frist ein valides Profil des Verbrauchsverhaltens herauskristallisieren wird. Wenngleich durchaus plausible Verbrauchskennziffern insbesondere für Großgeräte wie Kühlschränke und Gefriertruhen gewonnen werden konnten, so stehen die Untersuchungsergebnisse noch unter dem Vorbehalt, dass das erhobene Verbrauchsverhalten eher eine Momentaufnahme ist und durchaus von saisonalen Einflüssen geprägt sein dürfte.

Durchaus verlässliche Zahlen liefert das Energietagebuch indessen in Bezug auf die Ausstattung der Haushalte mit Elektrogeräten. Die Tabelle zeigt die Anzahl der Geräte je 100 Haushalte. Beispielsweise ist mit 130 Kühlschränken oder Kühl-Gefrierkombinationen je 100 Haushalte zu rechnen.

Rund 76 Prozent aller Haushalte haben eine Geschirrspülmaschine, wobei Singlehaushalte mit 58 Geräten je 100 Singlehaushalte deutlich geringer ausgestattet sind als Mehrpersonen-Haushalte. So ist ab einer Haushaltsgröße ab drei Personen in nahezu jedem Haushalt ein Geschirrspüler zu finden.

 

Anmeldung zum Newsletter: