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Gewerbe- und Industriebereich verstärkt unter Druck

Meldung vom

Die Koppelung einzelner Geräte stellt vor allem im Gewerbe- und Industriebereich zunehmend eine Herausforderung dar. Müssen einzelne Anlagen im laufenden Betrieb ausgeschaltet werden, droht ein kompletter Produktionsausfall mit hohen finanziellen Einbußen als Folge.

Vermehrt muss daher bei der Entstörung oder der Änderung elektrischer Anlagen unter Spannung (AuS) gearbeitet werden. Diese Methode erfordert gleichermaßen wirksame Sicherheitsmaßnahmen gegen die elektrische Durchströmung des Menschen sowie gegen die Auswirkungen von Störlichtbögen. Nur durch regelmäßiges Training, die Auswahl der geeigneten Ausrüstung und die korrekte Planung des Arbeitsablaufes kann das Risiko minimiert werden.

Beim „Arbeiten unter Spannung“ sind besondere technische und organisatorische Maßnahmen erforderlich. Nur die konsequente Einhaltung der für das AuS geltenden Vorschriften und Regeln, insbesondere das Arbeitsschutzgesetz, die DGUV Vorschrift 1 und 3, die DIN VDE 0105-100, DIN VDE 0105-1 und natürlich der DGUV Regel 103-011, gewährleisten ein hohes Maß an Arbeitssicherheit. Mit dem Seminar „Arbeiten unter Spannung“ vermittelt das BZE Bildungszentrum Elektrotechnik Hamburg die notwendigen Spezialkenntnisse, die zur Befähigung von AuS notwendig sind.

Inhalte des Seminars

Tag 1 behandelt u.a. folgende Themen:

  • Erläuterung: Was ist „Arbeiten unter Spannung“?
  • Neue gesetzliche Regelungen zum Arbeitsschutz.
  • Einsatz von Fremdfirmen und evtl. daraus resultierende juristische Probleme.
  • Verantwortung in der Arbeitssicherheit, Fachverantwortung des Unternehmers und der
    Elektrofachkraft gem. DGUV Vorschrift 1 und 3
    Gefahren des elektrischen Stroms VDE 0140
  • Erläuterung der Rechtsnorm für das Arbeiten unter Spannung (AuS): DGUV Regel 103-011
  • Zusammenhang zwischen DIN VDE 0105-100 „Betrieb von elektrischen Anlagen“ und DGUV Vorschrift 3 und VDE 0105-1
  • Anforderungen an die betriebliche Organisation für das AuS (Betriebsanweisungen, Risikobewertung, Arbeitsanweisungen, Ausbildung, Personalauswahl)
  • Möglichkeiten zur Vermeidung des Fehlverhaltens von Fachpersonal
  • Auswahl von Werkzeug und PSA
  • Unfallgeschehen
  • Praxisbeispiele

Tag 2 widmet sich der Praxis:

  • Für die praktischen Übungen sind mitzubringen: Arbeitskleidung (VDE 0680-1-PSA für AuS, VDE 0682-306-1-1 und DGUV Regel 112-189) und Arbeitsschuhe (S2 oder S3).
  • Gerne kann auch eigenes AuS-Werkzeug zum Seminar mitgebracht werden.

Termine 2019

AuS: Arbeiten unter Spannung

AuS: Aufrechterhaltung der fachlichen Anerkennung

 

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